Alarm im Ferienparadies
Weitere Informationen und Vertrieb: Plausus Theaterverlag (www.plausus.de/a1735#a1735)
Auch in plattdeutscher Übersetzung von Jasper Perner
Das Hotel ist klein und könnte fein sein – würde es nicht rote Zahlen schreiben. Die Bank ist nicht bereit, auf die fälligen Kreditzahlungen zu verzichten, solange kein Bemühen zu erkennen ist, das Haus aus dem wirtschaftlichen Tief herauszuholen. Guter Rat ist in diesem Fall nicht nur teuer, sondern fast unbezahlbar. Doch eine Schließung kommt auf keinen Fall in Frage. Deshalb beauftragt der Hotelbesitzer/die Hotelbesitzerin seinen/ihren Mitarbeiter, sich etwas einfallen zu lassen, was dem Laden neuen Schwung gibt und die Bank beruhigt. Weil die ganze Aktion natürlich nichts kosten darf, kommt Juan auf die grandiose Idee, einen Gesangswettbewerb zu veranstalten. „Hotel sucht Superstar“ ist das Motto des Abends. Jetzt fehlen nur noch die Talente, die sich auf der improvisierten Bühne präsentieren. Dummerweise hat aber von den Gästen niemand Lust dazu. Mit Hilfe von bunten Cocktails schafft es Juan schließlich, zwei Freundinnen zu überreden, als Schlagerduo aufzutreten. Doch genau vor dem Auftritt von „Mina und Nina“ geht im Hotel der Feueralarm los.
2 Akte, 90 Minuten
Am nächsten Morgen scheint alles noch chaotischer zu sein als sonst. Der schüchterne Friedhelm ist verschwunden, und auch von Juan fehlt jede Spur. Hat der möglicherweise etwas mit dem Verschwinden von Friedhelm zu tun? Oder war der Feueralarm ein Versuch, die Versicherung zu betrügen, um mit dem Geld aus der Schadensregulierung das Hotel zu sanieren? Hat es überhaupt irgendwo gebrannt? Fragen über Fragen, die sich ganz sicher nicht nur die illustren Gäste stellen.
Personen:
Juan (spricht mit spanischem Akzent) / Luitpold: ca. 25 Jahre, Neffe des Hotelbesitzers/der Hotelbesitzerin, der viel lieber ein Spanier und noch viel lieber ein großer Verführer wäre.
Ulf-Dietrich Hoppendetz, ca. 40 Jahre, Katharinas Ehemann, der bei seiner Frau allem Anschein nach viel, aber bei seiner Mutter nichts zu sagen hat
Friedhelm Dünnbacher, ca. 25 Jahre, Single, aber nicht aus Überzeugung, sondern aus Mangel an Gelegenheiten
Peter-Paul Poppelkopp, ca. 40 Jahre, geschiedener Opernliebhaber, Geizhals, auch König der Sparfüchse genannt, der lieber sein eigenes Süppchen kocht
Albert von Hohenstein / Albertina von Hohenstein, ca. 65 Jahre, Hotelbesitzer/in, der/die aus Mangel an Fachkräften und aus Leidenschaft für die Sache selbst in der Hotelküche die Kelle schwingt
Katharina Hoppendetz, ca. 40 Jahre, Ehefrau von Ulf-Dietrich, seit längerem frustriert von ihrem Leben und endlich bereit für ein Abenteuer, ganz gleich, was es ist
Tamina Vogel, ca. 40 Jahre, Psychologin, die genau weiß, was ihre beste Freundin Katharina braucht
Sieglinde Hoppendetz, ca. 65 Jahre, „Mutti“ von Ulf-Dietrich, die meint, immer und überall das Sagen haben zu müssen
5 m/3 w bzw. 4 m/4 w